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Schwedens höchster Wasserfall - 24.03.2016

 

Ein Wasserfall kann hoch oder breit, tief oder schmal ausfallen.
Auf jeden Fall ist er Teil eines Fließgewässers, also eines Flusses oder Bachs, und bestreitet einen Teil seines Weges „im freien Fall“. Der höchste Wasserfall Schwedens liegt in Dalarna, im Nationalpark Fulufjället ganz im Westen des Landes an der schwedisch-norwegischen Grenze. Und er lockt seit über 150 Jahren staunende Besucher an:
 
Der Njupeskär.
 
Er ist nicht nur Schwedens höchster, sondern auch einer der schönsten Wasserfälle des Landes. Das Wasser des Baches Njupån stürzt im Nordosten des Fulufjälls in eine schroffe Schlucht. Seine Höhe beträgt, je nach Quelle, 112 bzw. 125m. Auf mindestens 90 dieser Meter, fällt das Wasser völlig frei.
 
Der Njupeskär ist im Sommer eine gleichermaßen monumentale Sehenswürdigkeit wie im Winter. Als Schweden Aktiv Urlauber bekommst du ihn natürlich auch zu sehen! Während der Abenteuerwoche im Sommer geht es, meistens am 6. Tag, wandernd zum Wasserfall. Am 5. Tag des Winterurlaubs werden zusätzlich Schneeschuhe angeschnallt und Stöcke in die Hand genommen, um die 2,5 km durch die verschneite schwedische Wildnis zu erleichtern.
 
Während der Njupeskär im Sommer laut und imposant seines Weges fällt und fließt, ist er im Winter mit schimmerndem Eis überdeckt. Einfach atemberaubend!
 
Der Njupeskär ist gut zugänglich und auf dem Weg dorthin gibt es zahlreiche Informationstafeln, die die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand erläutern. Die üppigen Matten aus Rentierflechte lassen während des Wanderns Urwaldflair aufkommen. Und manchmal zeigt sich sogar der Charaktervogel des Nationalparks: der neugierige Unglückshäher.
 
 
Der Fulufjället Nationalpark
 
Der Fulufjället hat seit 2002 den Nationalpark-Status, aber das Gebiet steht schon seit 1973 unter Naturschutz. Neben dem Njupeskär, der Hauptattraktion des Parks, gibt es in der Mitte des Fjälls eine archäologische Stätte. Dabei handelt es sich um kreisförmige Steingebilde, deren einstmaliger Zweck allerdings noch ungeklärt ist. Ebenfalls zur Bekanntheit des Parks beitragend ist die Fichte Old Tjikko. Sie soll unglaublich alt sein.
 
Insgesamt führen 140 km markierte Wanderwege durch den Nationalpark, der mit 15 Rast- und Selbstversorgungshütten gut auf Besucher eingestellt ist. Dies macht den Besuch des Parks und die Betrachtung des Wasserfalls Njupeskär zu jeder Jahreszeit möglich.
 
Der größte Wasserfall Schwedens: Der Njupeskär. Den muss man gesehen haben, egal zu welcher Jahreszeit!
 

24.3.16 18:05
 
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